24. August 2015

Ralph Boes hungert seit 55 Tagen


Seit fast 2 Monaten isst Ralph Boes nichts, weil ihn das Jobcenter zu 200% sanktioniert hat.



Kein Geld, kein Essen. Verhungern neben vollen Läden.

Wollen wir das? Wollen wir so leben?
Wollen wir ein System, das uns unter existenziellen Druck setzt?
Sind wir bescheuert? Masochistisch?

Wir wählen selbst die Knute, die uns unterdrückt?
Dämlicher geht es doch gar nicht mehr.
Das HartzIV System, eingeführt von SPD und Grünen, ist ein Zwangssystem, unvereinbar mit den Grundsätzen einer modernen, freiheitlichen Demokratie.
Mach was ich Dir sage, oder Du verlierst Haus, Hof, Wohnung, Essen und am Ende das Leben?
Stellt Euch mal dieses Prinzip in der Kindererziehung vor.
Essensentzug als Strafe?
Jedem Erzieher, der sowas bringt wäre Anzeige und Berufsverbot sicher.

Eine  demokratische Grundsicherung ist möglich und notwendig.



Bildquelle
Es liegt an uns.
Wie wollen wir leben?
Sagt Bescheid...








28. Februar 2015

"Grundeinkommen ist die wahre Revolution",

..... sagt Michael Bohmeyer, Initiator von "Mein Grundeinkommen", im sehr informativen und lesenswerten Artikel in der Zeit: "Macht Geld faul" von Friederike Hasel.
Ich freue mich sehr über eine Betrachtung des Themas, die das übliche "wie wollen Sie das denn finanzieren" meilenweit hinter sich lässt. 

Winterlinge, heute im Park Sanssouci
















Ich freue mich über berührende Geschichten, über viele für mich neue Fakten, und über interessante Fragen:
"Raubt man Menschen die Fähigkeit zur intrinsischen Motivation, wenn man sie zur Arbeit zwingt? Und wird Arbeit erst dann erfüllend, wenn sie nicht gegen Bezahlung, sondern um ihrer selbst Willen geschieht?" 


Vielen Dank an Friederike Hasel für diesen wunderbaren Artikel.


Hier der Link zur Webseite "Mein Grundeinkommen" . Dort könnt Ihr die nächsten Grundeinkommen die verlost werden mitfinanzieren und /oder Euch selbst zur Verlosung anmelden.
Frühlingserwachen überall!

Herzlich, Susanne





21. Januar 2015

"Ein großer Fan von diesem Garantierten Grundeinkommen"

US Investor Albert Wenger über die Auswirkungen der Digitalisierung. Über Umbrüche und Umstellungen, die auf uns zu kommen, selbstfahrende Autos und über Jobs, die durch Maschinen ersetzt werden können. ....
Beschleunigungskurven, Daten, Normalverteilung, ...

Albert Wenger:"Wie müssen wir uns gesellschaftlich verändern, dass die Menschen davor keine Angst haben. Persönlich bin ich ein großer Fan von diesem Garantierten Grundeinkommen, als eine komplette Idee um das Basis Einkommen von der Arbeit zu entkoppeln."
..
Frage: "Welche anderen Modelle gibt es, dass Mensch und Maschine doch in Übereinklang miteinander leben können?"
Albert Wenger: "Ich bin nicht davon überzeugt, dass es andere Modelle gibt. ... "




Ich, Susanne, sehe Grundeinkommen nicht als lediglich ein Schmiermittel, mit dem wir unsere sich verändernde Wirtschaft am Laufen halten können.

Dazu kann es verkommen, wenn wir nicht formulieren, was wir wollen und das bedingungsloses Grundeinkommen nicht so ausstatten, dass es uns wohltut.
Ich finde es wichtig, dass wir, also, jede und jeder, überlegt und bespricht wie er/sie leben will.
Vielleicht die unschlagbare Frage beantwortet:
"Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre? "

Ich will ein Grundeinkommen, dass jeder/jedem ermöglicht, genau das zu tun, was er /sie wirklich tun möchte.
Ich erwarte mir davon ein Ende jeglicher Form der Lohnsklaverei und endlich
"Freiheit statt Vollbeschäftigung".
Ein Menschheitsschritt.

Herzlich, Susanne

15. Januar 2015

Enquete-Kommission "Bedingungsloses Grundeinkommen" im Bundestag?

Michael Mentzel, Freund, Autor und Betreiber der Webseite „Themen der Zeit“ rief mich an und fragte, ob ich eine Pressemitteilung des „Netzwerkes Grundeinkommen“ kommentieren möchte. Das habe ich getan. Das Schreiben ging mir nicht so flott von der Hand, die Gründe findet Ihren meinem Brief, den Michael heute veröffentlicht hat:


Der erste und ausrangierte Omnibus für direkte Demokratie für Deutschland





Post von Susanne Wiest

15.01.2015
Als vor geraumer Zeit eine Meldung durch die sozialen Medien ging, dass möglicherweise eine Enquete-Kommission zum Thema Grundeinkommen gebildet würde, bat ich Susanne Wiest, die ja 2009 die Petition für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens initiiert hatte, um eine kurze Kommentierung dieser Meldung. Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt hat sie doch - in ihrer ihr eigenen, liebenswürdigen Art - geantwortet.


Lieber Michael,
ich werde von Dir gefragt, ob ich nicht ob ich nicht eine Pressemitteilung des „Netzwerkes Grundeinkommen“ kommentieren möchte. Ich hätte ja eine ganze Weile nichts mehr auf meinem Blog "Grundeinkommen im Bundestag" geschrieben und den neuen Text könne ich ja auf beiden Seiten veröffentlichen. Das war und ist ein Impuls. Danke Michael.  
Das bedingungslose Grundeinkommen begleitet mich nach wie vor durch die Tage. Mal laut, zentral und ganz im Vordergrund, mal leise und eher innerlich wie im letzten Sommer, in dem viele andere Erlebnisse mich bewegt haben. Meine Söhne haben die Schule beendet, sind nun wunderbar erwachsen und ich bin, zusammen mit meinem Liebsten, aus der Stadt Greifswald wieder zurück ins kleine Dorf gezogen. Viel Himmel, viel Land und ganz andere Themen als in der Stadt. Meine Gesundheit ist auch ein Feld, auf das ich mich konzentriere. Manche von Euch haben ja schon bemerkt, dass ich nicht gut gehen kann….
Das Netzwerk Grundeinkommen, das ich nicht als Dachverband der Grundeinkommensbewegung erlebe, sondern als engagierten Verein mit eigenen Schwerpunkten, meldete vor einiger Zeit in einer Presseerklärung: "Katja Kipping (Die Linke) und Wolfgang Strengmann Kuhn,(Bündnis 90/die Grünen) haben sich getroffen um die Umsetzung des Wahlversprechens ihrer Parteien, eine „Enquete Kommission Grundeinkommen“ im Bundestag zu bilden, auf den Weg zu bringen.
Laut Katja Kipping sei Fraktion die Linke schon bereit dazu, bei der Grünenfraktion wolle und müsse  Wolfgang Strengmann Kuhn noch dafür werben."  
Wahlversprechen.
Natürlich freut es mich wenn auch die Abgeordneten des Bundestages über das bedingungslose Grundeinkommen sprechen, wenn verschiedene Stimmen zum Thema gehört werden und der Kulturimpuls Grundeinkommen auch einmal auf diesem Weg Öffentlichkeit erfährt.
Andererseits hat sich mein Anspruch an unsere Demokratie, durch die Erlebnisse im Zusammenhang mit meiner Petitionsstellung und -anhörung im Bundestag so verändert, dass schon allein das Wort „Wahlversprechen“ mich schaudern lässt. Wir Bürgerinnen und Bürger sind von Versprechen abhängig, anstatt souverän, eigenverantwortlich und frei unser Zusammenleben zu gestalten? Und diese Versprechen werden dann auch noch nicht mal gehalten?
Unsere Demokratie ist in gewaltiger Schieflage. Und wenn ich mir dann noch vorstelle wie nun die Mühlen unseres Bundestags zu mahlen beginnen, wie anscheinend, Wahlversprechen hin oder her, erstmal die Grüne Fraktion überzeugt werden muss, anschließend noch … Abgeordnete der großen Koalition, um dann endlich mit einem Viertel der Abgeordneten des Bundestags die Enquete Kommission einberufen zu können,…. dann bezweifle ich sehr, dass dieses langsame, machtzentrierte und schwerfällige Arbeiten unseres Bundestags geeignet ist, die drängenden Probleme unserer Zeit zu lösen.
Das Bedingungslose Grundeinkommen, oder die Barrierefreie Gesamtgesellschaftliche Existenzgrundlage = BGE, von allen für alle erhoffe ich mir auf diesem Weg jedenfalls nicht. Nicht auf dem üblichen parteipolitischen Weg. Nicht als Hilfe für Arme, nicht als sozialpolitische Maßnahme und nicht als zurechtgestutztes Geschenk irgendeiner Partei. Ich will es nicht gnädig gewährt bekommen weil ich aufmüpfig, bedürftig oder arm bin. Von arm redet sowieso niemand mehr. Das heißt jetzt auf Neusprech:„sozial schwach“. 
Alle Menschen sind gleich. Staatliches Kümmern oder Bevormunden verletzt die Gleichheit aller Menschen. Ich will, dass wir uns das bedingungslose Grundeinkommen gegenseitig gewähren, dass wir es zusammen demokratisch erarbeiten und über eine bundesweite und verbindliche Volksabstimmung einführen.
Jede und jeder braucht eine Lebensbasis. In der heutigen Zeit kann und muss das auch ein finanzieller Raum sein. Das, was jede und jeder zum Leben braucht gewähren wir uns bedingungslos. Für das, was erforderlich ist um an Demokratie, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur teilhaben zu können, sollten wir keinerlei Handstände und sonstige Verrenkungen von uns verlangen. Das wäre und ist beschämend. Hier im reichen Deutschland, in Europa und überall auf der Welt. 
Demokratieerneuerung
Das bedingungslose Grundeinkommen schreit nach einer Erneuerung der Demokratie. Es schreit nach Mitmachen, nach einfach und ganz persönlich damit Anfangen, nach Menschen, die dafür aufstehen, nach neuen demokratischen Formen, nach direkter Demokratie und nach der bundesweiten Volksabstimmung. Ohne ein bedingungsloses Grundeinkommen fehlt unserer noch unentwickelten Demokratie etwas wesentliches. Eine Wirtschaftsform die zur Demokratie passt. Eine gemeinsam finanzierte Basis die uns alle trägt.
Angesichts dieser Sachlage ist die Ankündigung, dass vielleicht irgendwann einmal irgendwelche Abgeordnete über das bedingungslose Grundeinkommen sprechen könnten, so sie denn wollen, nicht wirklich aufregend oder beflügelnd, sondern wirkt eher wie ein weiteres Kapitel im üblichen Parteienpolitikgerangel. 
Besonders lustig ist dieses zögerliche Haltung angesichts der Tatsache dass wir Bürgerinnen und Bürger unsere Volksvertreter bereits mit einer Art bedingungslosen Grundeinkommen ausstatten..
An die Diäten unserer Abgeordneten knüpfen wir keinerlei Bedingungen. Keine Anwesenheitspflicht oder irgendwelche abzuarbeitenden Aufgabenkataloge. Einmal gewählt ist die Abgeordnetenentschädigung bedingungslos. Das ist doch nett von uns!
Herzlich
Susanne

Link zur Pressemeldung >



14. Januar 2015

Information/Polinautik

Ich habe in meinem Blog Polinautik-flüssige Demokkratiegedanken,
meine Überlegungen zu den manipulativen Bildern vom Trauermarsch in Paris veröffentlicht.

Hier schreibe ich zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen, dort was mich sonst noch bewegt.
Liebe Grüße, Susanne











5. Januar 2015

Schön gesagt, Herr Landeshauptmann Peter Kaiser, Kärnten ..

"Gefragt, ob diese neuen Ideen wie Grundeinkommen finanzierbar seien, meinte Kaiser, in Summe werde der gesellschaftliche Reichtum mehr. "

Der Standard schreibt: "Kärntner Landeshauptmann will über Grundeinkommen diskutieren"

Diskutieren? Sehr gerne Herr Kaiser...
Hier und überall....

Mit freundlichen Grüßen, Susanne Wiest





30. Dezember 2014

Die Niederlande führen probeweise das Bedingungslose Grundeinkommen ein

Liebe Freunde und LeserInnen
Ich genieße gerade die stillen Tage zwischen den Jahren.
In den letzten sechs Monaten haben mich private Themen sehr bewegt:
Die Kinder sind nun erwachsen, ein Umzug, meine Gesundheit und eine frohe Liebe...
Das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen begleitet mich immer durch die Tage.
Momentan auf leise Art: Lesen, denken und nachdenken, verarbeiten.
Wie sieht zeitgemäßes und themenzentriertes politisches Engagement aus?
Wie können wir, wie kann ich, daran mitarbeiten die bundesweite Volksabstimmung, nach Schweizer Vorbild, endlich auch in Deutschland einzuführen, um dann mit diesem politischen Werkzeug unser Zusammenleben gemeinsam und demokratisch gestalten zu können?

Damit beschäftige ich mich, daran arbeite ich.

















Doch heute hat mich diese Meldung elektrisiert:

"Die Niederlande werden bald probeweise das bedingungslose Grundeinkommen einführen. Dahinter steckt der Gedanke, dass es in Gesellschaften mit zunehmend automatisierter Arbeit an der Zeit ist, das Einkommen von der Arbeit abzukoppeln.
Eine Studie der University of Oxford prognostiziert, dass die Hälfte aller Arbeitsplätze innerhalb der nächsten 20 Jahre automatisiert sein wird. Doch von der Roboter-Revolution wird wohl nur eine kleine Minderheit profitieren. 
Hinter dem Plan, das bedingungslose Grundeinkommen probeweise einzuführen, steckt MIESlab, ein experimentelles Soziallabor, das sich auf neue Herangehensweisen an sozioökonomische Probleme konzentriert. Die Planer hoffen, das Experiment im Norden der Niederlande durchführen zu können, wo die Arbeitslosen- und Armutsquoten seit Langem höher liegen als im Rest des Landes. 

„Im Laufe der Jahre wurde viel ausprobiert, aber nichts scheint zu funktionieren", meint Jan Willem Wennekes von MIESlab. „Vielleicht sollten wir endlich akzeptieren, dass es Menschen gibt, die nicht arbeiten können, weil einfach keine Jobs für sie da sind. Anstatt sie unter Druck zu setzen, könnten wir etwas anderes ausprobieren. [Ein bedingungsloses Einkommen] gibt ihnen vielleicht so viel Freiheit, dass selbst die ‚hoffnungslosen Fälle' sich wieder in die Gesellschaft einbringen." "














Wir brauchen endlich was Neues. 

Ich habe in den letzten Tagen schreckliche und auch sehr gute Kommentare zu "bald 10 Jahre HartzIV" gelesen. Ich habe überlegt diesen, in meinen Augen grundgesetzwidrigen Hartz4-Mist auch noch zu kommentieren. Doch ich verspüre keinerlei Lust weiter auf diesem alten Kaugummi rumzukauen.

Meine Überlegungen/Pläne für 2015: Regelmäßige Arbeitstagungen, um auch hier in Deutschland den Kulturimpuls Bedingungsloses Grundeinkommen weiter zu befördern.
Eine Art "Soziallabor".
Vielleicht ein Modellprojekt In Mecklenburg -Vorpommern?
Was meint Ihr?
Herzlich, Susanne



25. Juni 2014

Funktionieren oder leben?




Was ist leben?
Warum bin ich auf der Welt?
Was will ich hier tun?



Wie ist unser Gemeinwesen gestaltet und wer gestaltet es?
Wirklich wir alle?



Wieso soll ich durch "Anlagen" kriechen um sie zu säubern, oder andere schwere Arbeit für einen Hungerlohn leisten?
Weil mich die Gemeinschaft, unter Androhung mir das Existenzminimum zu streichen, dazu zwingt? Um, wie in der Sendung gehört,"Vater Staat", nicht auf der Tasche zu liegen?
Welches Staatsverständnis wird denn da sichtbar?
Wenn der Staat als Vater gesehen wird, dann bin ich als BürgerIn wohl das Kind und dann ist die Demokratie ganz sicher im Eimer.



Ich bin Erwachsen.
Den Staat finanzieren wir alle zusammen, damit er Rahmenbedingungen und Infrastruktur in unserem Auftrag organisiert.

Für einen wirklich guten Lohn und zu persönlich passenden Bedingungen, irgendwelche schwere Arbeit übernehmen ist ja eine Möglichkeit. Aber gezwungenermaßen?
Das steht im Widerspruch zu unserem Grundgesetz und passt nicht zu unseren gesellschaftlichen Werten wie Freiheit, Frieden,Selbstbestimmtheit, Gerechtigkeit, Verantwortung und Wahrung der Menschenwürde.

Wer lebt auf wessen Kosten?
Lebt nicht die/derjenige auf Kosten anderer, der/die es geschafft hat, die Regeln so (mit)zu gestalten, dass immer billige und durch drohende Sanktionen erpressbare Arbeitskräfte auf dem Markt rumstehen? Viele Firmen und Branchen bauen auf dieses peinliche Geschäftsmodell.




Ausbeuterische Wirtschaftsformen lehne ich ab. Der Papst übrigens auch  :-)
Eine gute Grundlage für eine solidarische Gesellschaft und ein verantwortliches Wirtschaftssystem sehe ich nach wie vor im bedingungslosen Grundeinkommen.

Ich danke Dir sehr, Michael, für Deine freigewählte, gesellschaftliche Aufklärungsarbeit und Deinen überzeugenden Auftritt in diesem "reaktionären" Umfeld.

Mein Eindruck: Viele Wege führen zum bedingungslosen Grundeinkommen und zu echter Demokratie. Wir sind viele und wir sind unterwegs. Frei und ungezwungen.

Herzlich, Susanne




















13. Mai 2014

"We believe in work"

Ich möchte Euch auf den Film "Frohes Schaffen - Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral" von  Konstantin Faigle aufmerksam machen.

Was ist Arbeit, woher rührt unsere starke Identifikation mit "Arbeit". Ist Arbeit eine Ersatzreligion? Was haben wir für ein Menschenbild? ...

Hier ein Aspekte Beitrag über den Film mit einem interessanten Interview mit dem Regisseur. Konstantin Faigle erwähnt auch"so eine Art Grundrente"....(der Film läuft in zwei Teilen )



Und hier könnt ihr den ganzen Film "Frohes Schaffen"  in der ZDF Mediathek ansehen.
Ein schönes Zitat aus dem Film:

"Ich glaube wir sind soziale Wesen wie die Bienen. Wir denken und wir sind frei. ...
Wir sind intelligente, soziale Wesen. Eine starke Verbindung. Und diese zu erkunden, weist uns den Weg in die Zukunft:" (Prof. Benjamin Hunnicutt, Institut für Muße, Universität Iowa/USA)

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen tollen Film! 

Viel Vergnügen, Susanne

10. Mai 2014

Parteitag / DIE LINKE: Grundeinkommen auf der Tagesordnung

"Die Linke" diskutiert Grundeinkommen.
Der Berliner Parteitag kann per Livestream mitverfolgt werden.

Am Sonntag den11. Mai 2014 um 12.30 Uhr steht das Grundeinkommen auf der Tagesordnung:
"TOP 6 Diskussion über Modelle eines emanzipatorischen Grundeinkommens "




















Ergänzung, 13.Mai, 2014:

Der Parteitag der Linken ist vorbei und das Grundeinkommen wurde nicht diskutiert. Nach langen Suchen, wieso und wann die Tagesordnung geändert wurde, fand ich diesen klitzekleinen Tweet:


Meine Reaktion:



Liebe Grüße, Susanne

30. April 2014

Höchste Zeit für das bedingungslose Grundeinkommen !

Es ist, schon lange, genug! 
Folgende Meldung brachte "mein Fass" dann zum Überlaufen:
 "Hartz IV: Ehepaar soll Haus verkaufen Weil sie sechs Quadratmeter mehr haben als erlaubt" 
 

Ich bin Fassungslos und erschüttert. Wie gehen wir miteinander um? Was tun wir uns an? Und warum um Himmels willen?
Wegen Geld? Wegen Recht, Wegen Ordnung?

Wie wollen wir zusammen leben?

Um mich nicht bloß still vor mich hin zu ärgern, habe ich einen offenen Brief an das Jobcenter Greifswald geschrieben:


Sehr geehrte Damen und Herren des Jobcenters Greifswald,



Vorgestern   am 28.04.2014, las ich folgende aktuelle Meldung in der Ostseezeitung:


Weil sie sechs Quadratmeter mehr haben als erlaubt, nimmt das Jobcenter einer 47-Jährige und ihren Partner aus der Nähe von Greifswald in die Mangel.“

Diese Meldung macht mich fassungslos.

Ich bedauere zutiefst, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Greifswald, derart gegen erwerbsarbeitslose Bürgerinnen und Bürger vorgehen.

Ich möchte  hiermit klar zum Ausdruck bringen, dass ich mich als deutsche Staatsbürgerin entschieden gegen die gängige Sanktionspraxis und die HartIV Gesetzgebung ausspreche.
Die Hartz IV Gesetze sind in meinen Augen grundgesetzwidrig:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar, sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt „ Artikel 1 GG

„Die Wohnung ist unverletzlich“ Artikel 13/1 GG
„Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden“ /Artikel 12/1
„Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.“ Artikel 12/2

„Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.“ Artikel 12/3

Ich bitte Sie dringend, als ersten Schritt, keine Sanktionen mehr gegen Bürgerinnen und Bürger zu verhängen um sie in schlechtbezahlte, unpassende, letztendlich nicht vorhandene und/oder ungeliebte Arbeitsverhältnisse zu pressen.
Das aktuell praktizierte Verhalten des Jobcenter Greifswald, Menschen die Existenzgrundlage zu entziehen, sei es der eigene Wohnraum oder das finanzielle Existenzminimum, hat mit „Achtung der Menschenwürde“  nichts zu tun.
Als Lösung für das tatsächlich dringende Problem der weit verbreiteten Armut aufgrund fehlender oder zu geringer Einkommen, schlage ich die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens von allen für alle vor.

Falls sie Fragen zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen haben, stehe ich Ihnen gerne für Gespräche zur Verfügung.

                                                                            Mit herzlichen Grüßen, Susanne Wiest
                     

                                                                                         
Heute am 30 April, erschien ein weiterer Artikel zum Thema in der Ostseezeitung:

Drohender Hausverkauf wegen Hartz IV: Hilfsangebote für Ehepaar


Ich freue mich auf den Tag, wenn in Reaktion auf solche unglaublichen Maßnahmen, das bedingungslose Grundeinkommen als Alternative öffentlich ins Gespräch kommt.

Morgen am 1.Mai biete ich einen Workshop zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen-Gespräch und Diskussion" in Greifswald im Rahmen einer 1.Mai Veranstaltung an.
Ab 12.45 Uhr ...

All diese kleinen Taten wie Briefe schreiben, andere Bürgerinnen und Bürger informieren,...  sind sicher nicht der große Wurf, nach dem mir manchmal, angesichts der demokratischen Tragödie die mich umgibt, der Sinn steht. Ich glaube jedoch mehr und mehr, dass der große Wurf, die große Veränderung, die eine alles verändernde Tat, eine Illusion ist.
Was mir allerdings als unbedingt notwendig erscheint ist, dass ich das tue in Richtung Veränderung, was mir persönlich möglich ist. Konsequent und beharrlich.

Herzliche Grüße, Susanne

25. April 2014

"Zweihundert Gründe für ein bedingungsloses Grundeinkommen"

Ich lese"Zweihundert Gründe für ein bedingungsloses Grundeinkommen" von Stephan Goldammer und freue mich:
...

Auszüge:

3. Heute arbeiten Menschen schwarz, obwohl schwarz arbeiten eine Straftat ist. Ist das nicht ein verrücktes Arbeitsverhinderungssystem? Jemand geht arbeiten und wird bestraft. Andere wiederum werden bestraft weil sie nicht arbeiten.



8. BGE heißt: Wegfall der gesamten Sozialbürokratie, der Einzelfall(un)gerechtigkeit und dem zeitraubenden Papierkram auf existenziellem Niveau.

15. BGE ist Streikgeld. Jeden Monat neu. Ein ganzes Leben lang. Durch ein BGE wird jeder zu seiner eigenen Gewerkschaft.




















45. Ein BGE wird generationenübergreifend von allen gezahlt und an alle ausgezahlt. Wir zahlen uns das BGE andauernd selbst.

59. Vielleicht heißt es mal: Bedingungsloses Grundeinkommen - Made in Germany.

65.Weg mit politischer Worthülsenakrobatik: Sie nennen es soziale Gerechtigkeit und meinen doch nur Zwangsarbeit. Maschinen nehmen uns die Arbeit ab? Egal. Hauptsache jeden in nicht-selbstgewählte Niedrig-Lohn-Arbeit pressen. Die SPD („Arbeiterpartei“) will zwar jeden auf Teufel komm raus „in Arbeit bringen“, seltsamerweise aber dann doch nicht den Millionärserben oder den Milliardärssohn...



















66. Mit BGE vollständiger Wegfall von „Sozialleistungsmissbrauch“. Was alle bekommen, kann man nicht „erschleichen“. Wegfall des „ausgenutzt fühlen“ der Arbeitenden, denn wer mehr als das BGE haben will, muss sich das erarbeiten. Mit BGE hat der der arbeitet, immer mehr als der der nicht arbeitet. Uli Hoeneß glaubt von sich er wäre kein „Sozialschmarotzer“, mit BGE gibt es diesen Vergleich nicht mehr, denn was alle bedingungslos bekommen (also auch Hoeneß) kann man nicht „schmarotzen“. Mit 1.000 Euro BGE sind wir nicht mehr auf gönnerhafte Charity-Wohltaten von Steuerbetrügern angewiesen.

67. Auch Milliardäre bezahlen ihr Brot von den ersten 1.000 Euro.

68. Nicht Arbeitslosigkeit, sondern Einkommenslosigkeit erzeugt die alltäglichen Sorgen.

70. Über das BGE zu diskutieren bedeutet in sich Porzellan zu zerschlagen.



23. April 2014

Am besten fangen wir jetzt an mit dem BGE...

Über die Ostertage las ich ein paar Tweets, die sich über das Karfreitägliche Tanzverbot entrüsteten.
Der Staat solle, der Staat dürfe nicht, sondern müsse doch endlich....also so ein Tanzverbot gehöre doch verboten...
Ich war erstaunt über diese alljährliche Empörungswelle und schrieb:




Der Staat ist doch keine heilige Kuh. Der Staat sind wir alle. Und wenn ich tanzen will, dann tanze ich. Selbstverständlich ohne dabei die religiösen Gefühle meiner Mitmenschen zu verletzen.
Das kriege ich hin.




















Heute dann, las ich den interessanten und treffenden Blogpost von Thomas Berger , geschrieben an die "Liebe CDU, liebe SPD":

"...Es verwundert mich auch nicht, dass Ihr so etwas wie das BGE nicht wollt. Zum einen wäre eine Umverteilung zwischen Arm und Reich von Nöten. Außerdem würden die Menschen die Angst vor Armut verlieren. Und diese Angst macht ihr euch täglich zu Nutze, um Leute zu Hungerlöhnen irgendwelche Arbeiten verrichten zu lassen. Hauptsache es sind überhaupt Arbeitsplätze. Außerdem würden euch dann eines eurer beiden schönen Wahlkampf-Themen abhanden kommen.
Es wird Zeit endlich einmal die wirklich wichtigen Themen für die Zukunft anzugehen. Und Arbeitsplätze um jeden Preis gehört nicht dazu. ..."

Ich las, wie lange es schon her ist seit der Anhörung im Bundestag und wie wenig "die Parteien" sich auf neue, zeitgemäße Themen einlassen....ich las, mit zunehmender Wut auf unsere Verhältnisse, von der ewigen politischen Hohlfloskel "Wachstum und Arbeitsplätze"....
...und ich dachte an das Tanzverbot.

Nicht ewig reden, mich ärgern oder klagen. Nicht warten bis jemand die Sache für mich richtet und das BGE endlich eingeführt wird.
Einfach anfangen mit dem bedingungslosen Grundeinkommen. Einfach tanzen.

Als ich zum erstmal vom bedingungslosen Grundeinkommen hörte, war es, als ginge ein Licht in meinem Leben an. Was für eine gute Idee. Doch leider, leider noch in weiter Ferne.



In einem Gespräch, lange vor der Anhörung im Petitionsausschuss, sagte einmal Daniel Häni zu mir: "warte nicht auf die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens, lebe als hättest Du schon eins".
Dieser frechfreie Satz machte mich zunächst richtig wütend: "Wie soll das denn gehen? Wie soll ich das denn machen als Tagesmutter in Mecklenburg Vorpommern? ? "





















Doch der Satz "lebe, als hättest Du schon ein Grundeinkommen" lies mich nicht los.
Als dann, ein, zwei Jahre später, weniger Kinder in meinem Kindergarten waren, weil viele der "Großen" in die Schule kamen, entschloss ich mich in ein paar unruhigen und angstvollen Nächten einfach weiterzuarbeiten auch wenn es sich finanziell eigentlich nicht mehr lohnt.
Ich beschloss den Kindergarten auch für wenige Kinder weiter zu öffnen, ich beschloss, das zu tun was ich will und was ich für sinnvoll erachte und mich nicht der Logik des Geldes unterzuordnen.

Ich entkoppelte Arbeit und Einkommen.
Ich lebe wie es mir richtig erscheint, und ein Einkommen brauche ich natürlich auch.
Zwei Paar Schuhe und nicht die zwei Seiten einer Medaille.

Es hat in meinem Fall viel Nachdenken und Gespräche gebraucht bis ich mich traute Einkommen und Arbeit zu entkoppeln, bis ich mich traute so zu leben als hätte ich schon ein bedingungsloses Grundeinkommen.























Und so lebe ich seitdem. Für das Thema Geld gibt und gab es viele verschiedene Lösungen. Mal die liebe Hilfe einer Kollegin, mal Unterstützung von Freunden, mal ein überraschendes und interessantes  Arbeitsangebot... oder ein zusätzliches Kind das in unserem kleinen Kindergarten erschien als wäre es vom Himmel gefallen. Wie das geht, wird bei jeder und jedem anders aussehen.

Also weiter warten bis es irgendwann losgeht mit dem BGE ?
Mein Vorschlag: Am besten fangen wir jetzt an mit dem BGE... und leben als hätten wir schon eins.
Erster möglicher Schritt. Die persönliche Entkoppelung von Arbeit und Einkommen.

Herzliche Grüße, Susanne




15. April 2014

Herzliche Einladung: Wir machen Demokratie

















Wir machen Demokratie

Machen wir das? Gestalten wir frei und eigenverantwortlich unser Zusammenleben?
Bin ich, gemeinsam mit allen anderen Bürgerinnen und Bürgern, so wie es im Grundgesetz steht, der Souverän im Staat? Geht alle Macht von mir, vom Volke, aus?
Diese Fragen bewegen mich. 
Ich bin auf der Suche nach funktionierenden demokratischen Werkzeugen. 
Ich möchte Demokratie gestalten.

Vielleicht ist schon unser Vokabular entlarvend: Souverän und Volk.
Das klingt nach herrschen und beherrscht werden. Das klingt nach aktivem Tun und passivem Erdulden. Das sind Worte aus vordemokratischen Zeiten und aus alten Strukturen.





















Als Angela Merkel 2012 alle Bürgerinnen und Bürger zu einem „Dialog über Deutschland“ einlud, habe ich die dort gestellte Frage „ Wie wollen wir zusammen leben? “ mit folgendem Vorschlag beantwortet: „ Sichere finanzielle Grundlage für jede(n) - bedingungsloses Grundeinkommen“.
Mit 71550 Stimmen erreichte mein Beitrag Platz 10 im Onlinevoting. Ich erhielt eine Einladung ins Kanzleramt um den Kulturimpuls Bedingungsloses Grundeinkommen dort vorzustellen.
Dort saß ich dann, mit 20 anderen Frauen und Männern an einer präsidialen Kaffeetafel mit Kaffee,Keksen,Tee und Mikrophonen.  





















Neun Gäste sind wie ich auch per Onlinevoting dort gelandet, die anderen zehn wurden durch eine Expertenkommission ausgewählt.
Wir alle stellten unsere Vorschläge kurz vor, die Frau Merkel mit ein paar freundlichen Worten und einem „Gefällt mir - gefällt mir nicht“ kommentierte. 
Was ihr gefiel wurde weiterverfolgt, was nicht, nicht.
Grundeinkommen gefiel ihr nicht.“ Davon halte ich nichts“, sagte sie schon einleitend als dann ich an der Reihe war das Wort zu ergreifen. 
Diesen „monarchischen Kaffeetafel-Akt“ mitzuerleben hat mich erschüttert. 
Geht so Demokratie? 

Die Stimme einer einzigen Frau wiegt mehr als die Stimmen von 71550 Bürgerinnen und Bürger, die ja immerhin eingeladen wurden um in einen „Zukunftsdialog“ zu treten.
Das war kein ergebnisoffener Dialog über Themen die von Bürgerinnen und Bürgern vorgeschlagen und für wichtig erachtet wurden.
Besprochen und aufgegriffen wird das, was Frau Merkel gefällt und gut zum Parteiprogramm der CDU/CSU passt.
Nichts Neues also.
























Meiner Meinung nach ist Demokratie eine permanente Bewegung in Richtung Freiheit. Die aktuell herrschende Form der Parteiendemokratie erscheint mir erstarrt und an einen  Endpunkt gekommen. 
Wirkliche Probleme, seien sie sozialer, ökonomischer oder ökologischer Natur werden eher verwaltet denn gelöst.

Um unsere Demokratie mitzugestalten, um gemeinsam und ergebnisoffen  die wirklich wichtige Frage zu bewegen „Wie wollen wir zusammen leben“ habe ich verschiedene politische Werkzeuge genutzt und ausprobiert: Petition, themenzentrierte Mitarbeit in mehreren Parteien und zwei Kandidaturen für den Deutschen Bundestag, einmal mit, einmal ohne Partei.

Als direktes demokratisches Gestaltungsinstrument taugen all diese alten Formen nicht.

Ich wünsche mir verbindliche, direktdemokratische Mitgestaltungswerkzeuge.
Gerne würde ich Volksabstimmungen auch auf Bundesebene nutzen, gerne würde ich mit anderen Bürgerinnen und Bürgern, nach einem geeigneten Verfahren, Gesetzesinitiativen entwickeln, erarbeiten und auf den Weg bringen um sie schließlich, nach dem erfolgreichen Durchlaufen eines längeren Prozesses, zur Abstimmung stellen zu können.
Dieses Mittel fehlt.
Im Grundgesetz Artikel 20 steht: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt:“ 





















Das mit den Wahlen haben wir schon, der Part mit dem Abstimmen ist noch unentwickelt .

Was tun? Wieder eine Petition starten, wieder auf eines dieser alten und unpassenden Instrumente zurückgreifen um endlich die Bundesweite Volksabstimmung als funktionierendes, politisches Gestaltungsmittel  nutzen zu können ?
Hoffen, reden, beten?






















Im Winter, mit viel Ruhe, Wärme und guten Gesprächen kam mir folgende Idee:

Ich möchte Demokratie gestalten und in Ermangelung des passenden demokratischen Werkzeugs greife ich zu ...
…....... Stricknadeln und Wolle.
Ich stricke einen "demokratischen Quadratmeter", ganz nach meinem persönlichen Geschmack und ich lade Sie und Dich und Euch ganz herzlich ein, ebenfalls ein demokratisches Teppichstück zu häkeln, zu weben, zu stricken, zu sticken, zu nähen, zu finden .... kurzum zu gestalten.






















Am 23. September treffen wir uns in Berlin auf dem freienTempelhofer Feld und nähen unsere ganz verschiedenen Werke zu einem demokratischen Teppich zusammen.
Vielleicht wird er bunt, vielleicht wird er groß.
Es wird sichtbar, wie es aussieht wenn wir Demokratie gestalten.
Frei, eigenverantwortlich und zusammen.

Ich freue mich und stricke los.....





















Wer Lust verspürt an diesem „Demokratie - Teppich“ mitzustricken, mitzuweben, mitzugestalten oder sich für diese ergebnisoffene Aktion interessiert, kann sich auf der Webseite www.demokratie-teppich.com  informieren.

Herzlich, Susanne Wiest

Dieser Text wurde in der aktuellen Aprilausgabe der Info3 veröffentlicht.